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Man macht viele Dinge viel zu lange... (13.08.2019 17:25:57)

Kennst Du das auch?

Vielleicht bist Du sehr harmoniebedürftig und tust daher viel um des Friedens willen.
Oder Du hast schon viele Konflikte durchgestanden, die daher rührten, dass Du die Dinge eben nicht um des Friedens willens gemacht, sondern authentisch gelebt hast und das hat Dich (zu) viel Kraft gekostet. 

Gibt es heutzutage diese Bereiche in Deinem Leben, die Dich eigentlich ankotzen? Situationen oder Menschen, worauf Du gar keine Lust mehr hast, um des Friedens willen aber still bleibst oder mit spielst?

Erlaube Dir, damit aufzuhören, denn es kostet Dich nur Kraft. Ein ehrliches Nein, Deine ehrliche Meinung oder Dein echtes Verhalten aus Dir heraus mögen zuerst eine Überwindung sein. Doch dann fällt eine Last von Dir ab, da Du nicht mehr so tun musst als ob oder Dir einfach erlaubst Du selbst zu sein!

Liebe Grüße
Ann-Katrin

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Was ist der Sinn Deines Lebens? (14.05.2019 20:44:54)

Was ist der Sinn Deines Lebens?

Ist das eine Frage, die Du Dir selbst schon einmal gestellt hast?

Kennst Du gar Phasen, in denen Dir jeglicher Sinn in Deinem Leben fehlte oder jagst Du ständig der Frage nach, wozu Du eigentlich hier bist und was Deine Aufgabe ist?

Depressionen sind von dem Gefühl einer inneren Leere und Sinnlosigkeit gezeichnet, doch dies ist längst nicht alles: Wir Menschen fragen uns immer mehr, wozu wir überhaupt da sind, suchen nach der nächsten Stufe, streben nach dem Erreichen der nächsten Ebene - stetig gehetzt von dem Gedanken, wir müssten in allem einen tieferen Sinn finden. Nicht zuletzt die spirituellen Lehren vermitteln uns oft, dass wir zu Höherem bestimmt sind und uns auf den Weg machen müssen!

Sich zu fragen, was man mit seinem eigenen Dasein eigentlich bezwecken und was man erreichen möchte, ist auch durchaus wichtig und fordert seinen Raum. Doch was ist, wenn wir durch diese Gedanken stetig nur getrieben sind? Uns fragen, was als nächstes kommt, was wir noch weiteres tun können oder viel mehr MÜSSEN, um endlich dem Sinn unseres Lebens näher zu kommen? Gehetzt rennen wir dann durch das eigene Leben, völlig vergessend das JETZT mit all seinen Qualitäten zu leben und uns einmal zu fragen, ob nicht einfach zu sein und sich selbst zu leben der Sinn der Existenz sein könnte.

Auf der anderen Seite finden wir nicht selten jene, die vor sich her dümpeln und jeglichen Sinn aus ihrem Leben verbannt haben: Aufstehen, arbeiten, essen, TV, schlafen gehen - so sieht der Alltag vieler Menschen aus, während all diese Tätigkeiten in Wahrheit mit wenig Lebendigkeit gefüllt sind. Nach der Sinnhaftigkeit des Lebens wird längst nicht mehr gefragt, aus Bequemlichkeit und der unbewussten Angst, aktiv werden und etwas verändern zu müssen.

Wo ist die goldene Mitte in all dem? Der Punkt, an dem wir sagen können "Ja, mein Leben hat einen Sinn und ich lebe gerne"? Kannst Du dies über Dich sagen? Wenn nicht, so ist es höchste Zeit einmal in Dich zu gehen und Dich zu fragen, wie Du diesen Punkt der inneren Zufriedenheit (wieder) erlangen kannst und was Dich daran hindert.

Wie schon Cassandra Steen sang, solltest Du eines nicht vergessen:

”Wir leben um da zu sein, leben um wahr zu sein"!

Wirf all den Druck über Board, in Deiner Partnerschaft, Deiner Arbeit und all Deinem Tun stetig den tieferen und unergründlichen Sinn finden zu müssen - er ist da, zu jeder Zeit, sobald Du wahrhaftig Dein Leben und Deine Wahrheit lebst, denn damit erfüllst Du einen wertvollen Auftrag. Erinnere Dich wieder daran, dass Du hier bist um zu sein und um Dich selbst zu leben, mit all Deinen Facetten. Lass Dein Leben gleichermaßen nicht zu einem unendlichen Trott werden, den Du jeden Tag ohne Bezug lebst, denn sonst wird Dein Leben an Dir vorüber ziehen und eines Tages fragst Du Dich "wozu habe ich mein Leben eigentlich genutzt"?

Erlaube Dir ein Leben in Zufriedenheit und lebe, um da zu sein und um wahr zu sein - der Rest erschließt sich von selbst ❤

Alles Liebe,

Ann-Katrin

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Projektion und Abwehr - hast Du es bereits enttarnt? (27.02.2019 14:31:35)


Projektion und Abwehr - hast Du es bereits enttarnt?

Es gibt eine alte Sufigeschichte von einem Philosophen, der sich bei Nasrudin, einem Sufilehrer, angemeldet hat, um mit ihm zu debattieren. Als der Philosoph zur verabredeten Zeit ankam, war Nasrudin nicht da. Wütend schrieb der Philosoph mit einem Stück Kreide an Nasrudins Tor: "Dummer Flegel". Als Nasrudin nach Hause kam und das sah, eilte er zum Hause des Philosophen und sagte: "Ich habe vergessen, dass Du kommen wolltest und es tut mir leid, dass ich nicht da war. Aber ich erinnerte mich sofort daran, als ich Deinen Namen auf meinem Tor sah". 

Kennst Du sie, diese Menschen, über die man sich immer wieder aufregt? Die einen auf die Palme bringen oder für die Du eine (spontane) Abneigung empfindest?
 Oder die Situationen, die Dich nur noch "ankotzen", da Du sie zum wiederholten Male erlebst? Die Arbeit, auf der Du ständig den Menschen ausgesetzt bist, die Du eigentlich gar nicht magst?

Warum ist das so? Was sagen sie Dir?
 Wir Menschen sind darauf "programmiert" in anderen zu sehen und daraufhin abzulehnen, was wir auch an uns nicht mögen oder als falsch erachten. 

Hat man Dir stetig beigebracht sich anzupassen und ruhig zu verhalten? Störst Du Dich heute an Menschen, die genau dies nicht tun? Dann hast Du noch immer ein Problem damit, Dich unangepasst zu zeigen.

Hat Dich eine gewichtige Lüge einmal sehr verletzt oder gab es schon in Deiner Herkunftsfamilie viele Intrigen oder Geheimnisse? Stachelt es Dich heutzutage (noch/wieder) auf, wenn Du belogen wirst oder dies irgendwo beobachtest, statt Dich umzudrehen und zu gehen? Dann bist Du hiermit noch nicht fertig.

Hast Du Kinder, die Dich regelmäßig in Rage versetzen wegen ihren Eigenheiten? Erinnern sie Dich vielleicht an Dich selbst, an die "kleinere Version" von Dir, die noch immer in Dir schlummert und vielleicht sogar mit ihren einstigen Verletzungen kämpft?

Hast Du Menschen und Situationen in Deinem Umfeld, die Dich immer wieder reizen und Dir Deinen inneren Frieden rauben? Dann frage Dich:

- Habe ich in meiner Geschichte etwas/jemanden erlebt, der mich genau mit dieser Art einmal verletzte?

- Habe ich diese Art auch in mir, kann sie aber an mir selbst nicht leiden?

 - Wäre ich gerne so oder hätte gerne die Eigenschaften/Umstände einer anderen Person, kann mir dies aber nicht eingestehen und gerate deshalb in Rage?

 Was ich Dir sagen möchte ist: Die Umstände und Menschen in Deinem Leben sind nicht "zufällig" einfach so wie sie sind. Sie weisen Dich auf etwas hin, halten Dir den Spiegel vor Augen und sagen Dir: Gehe wieder nach Innen, statt im Außen zu beurteilen - erkenne Dich wieder selbst, auch mit all den unliebsamen Anteilen, denn sie dürfen ebenfalls zu Dir gehören. Beginne die Arbeit an Dir selbst, sie lohnt sich immer!

Ann-Katrin

 


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