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𝐖𝐚𝐬 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐠𝐬𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐦 𝐊𝐨̈𝐫𝐩𝐞𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭... (16.04.2020 15:01:16)

𝐖𝐚𝐬 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐠𝐬𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐦 𝐊𝐨̈𝐫𝐩𝐞𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐰𝐞𝐬𝐡𝐚𝐥𝐛 𝐃𝐮 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐢𝐭𝐭 𝐚𝐮𝐬 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐡𝐞𝐫𝐚𝐮𝐬 𝐭𝐫𝐞𝐭𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞𝐬𝐭
𝐵𝑖𝑡𝑡𝑒 𝑛𝑒𝘩𝑚𝑒 𝐷𝑖𝑟 𝟧-𝟣𝟢 𝑀𝑖𝑛𝑢𝑡𝑒𝑛 𝑍𝑒𝑖𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠 𝑧𝑢 𝑙𝑒𝑠𝑒𝑛 - 𝑓𝑢̈𝑟 𝐷𝑖𝑐𝘩 𝑠𝑒𝑙𝑏𝑠𝑡!



Hallo, ich grüße Dich!
Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was Angst in uns bewirkt? Nicht nur psychisch schwächt sie uns, sondern auch physisch. In Anbetracht der aktuellen Umstände, die für viele von Angst geprägt sind, kann das gravierende Auswirkungen haben! Erinnere Dich an eine Situation, in der Du Angst empfunden hast: Fühltest Du Dich dabei kraftvoll und gut geschützt? Ich schätze nicht - bitte mache Dir darüber Gedanken!
Die Frage bleibt also, wie sehr eine ängstliche Haltung das aktuelle Geschehen weiter voran treibt und mit verantwortlich für den jetzigen Zustand ist - im Kleinen und auch im Großen. Glaubst Du das nicht, so kannst Du nach vorhandenen Studien googeln, die den Zusammenhang von Angst und unserem Immunsystem behandeln.
Wir Menschen neigen dazu, in Akutsituationen auf den "Überlebensmodus" umzuschalten und können dann nicht mehr rational denken. Selbst wenn wir klare Zahlen vor Augen haben und uns die Mühe machen (würden), diese zu vergleichen/hinterfragen, sagt uns der ängstliche Modus "nein, das kann nicht sein, es ist viel schlimmer". So wird die Angst immer weiter gefüttert und es entsteht eine dauerhafte Anspannung, die Menschen weitaus anfälliger macht und das Ganze weiter in einen unguten Zustand treibt.

𝐁𝐢𝐭𝐭𝐞 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞 𝐃𝐢𝐫 𝐛𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭:
Egal wie groß Deine Angst ist - sie bewirkt effektiv nichts, da sie die Situation nicht verändert bzw. Dir nur weiter das Gefühl des Ausgeliefertseins gibt - es schwächt Dich und Deinen Körper, auch wenn Du dies nicht bewusst wahrnimmst!
Stärke Dich effektiv: Sich, vor allem nicht nur jetzt, in gesundem Maß zu schützen und stärken, wäre eine wirklich gewinnbringende Methode - auch als Vorbeugung für ein gesundes Alter. Wie? Versorge Dich ausreichend mit Vitamin C (macht es jeglichen Bakterien und Viren schwieriger, sich einzunisten) und auch Vitamin D (beeinflusst sogar chronische Erkrankungen positiv)! Achte auf Deine Darmgesundheit - Stichwort Ernährung - denn sie macht bis zu 80% Deiner Abwehrkräfte aus bzw. beeinflusst diese wesentlich! Achte auf die psychische Hygiene: Werfe Ballast ab, meditiere, mache etwas Friedliches - sowohl Körper als auch Psyche danken es Dir!
Verfalle nicht in Panik: Zu jeder Zeit sterben (leider) Menschen und es geschehen sehr schlimme Dinge, doch bist Du Dir dessen wirklich bewusst? Auch wenn die Medien nicht wie jetzt pausenlos darüber berichten? Hast Du Dich schon einmal wirklich weltweit mit den Zahlen einer Grippewelle auseinandergesetzt? Bitte sehe es nicht als Vergleich, sondern frage Dich ernsthaft: Wäre ein dauerhaftes Berichten darüber und über die stetige Zahl an Infektionen und Todesfällen durch Grippe/andere Krankheiten dann nicht auch so eine Sache, die Dich sehr ängstigen würde? Als Beispiel der Stand 2017/2018 mit über 1600 Todesfällen nur in DE (geschätzt 25.000) - war Dir das klar oder ist es für Dich völlig nebensächlich gewesen, da es in Medien und Nachrichten kein Gehör fand? Ich will sagen: Schaffe Dir eine Relation, versuche (wieder) klar zu denken, um Dich selbst zu beruhigen und die Tatsachen nicht durch Angst zu verwischen.
Sicher gibt es auch jetzt noch einige die sagen mögen "Du hast wohl den ernst der Lage nicht verstanden, denn es sterben Menschen". Und doch möchte ich auch Dich verständnisvoll fragen: Hast Du Dich jemals mit dem Ernst der Lage durch weitere Krankheiten auseinander gesetzt, die viele Todesopfer forderte - ohne dass der Fokus von Außen darauf gelenkt wurde? Sich jetzt aufzuplustern und zu meinen, man könne und müsse hier mit viel Wissen argumentieren und mitreden, zählt aus meiner Sicht nur überzeugend, wenn Du Dich auch sonst, ohne Zutun von Außen, mit solchen Umständen befasst und Dir eine eigene Relation und Meinung bewahrt hast, statt sie nun von außen aufzuschnappen und als Deine eigene zu betrachten. Sei und bleibe kritisch und in gesundem Menschenverstand.
𝐼𝑐𝘩 𝑤𝑢̈𝑛𝑠𝑐𝘩𝑒 𝐷𝑖𝑟 𝑡𝑟𝑜𝑡𝑧 𝑎𝑙𝑙 𝑑𝑒𝑛 𝑈𝑚𝑠𝑡𝑎̈𝑛𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑘𝑟𝑎𝑓𝑡𝑣𝑜𝑙𝑙𝑒 𝑍𝑒𝑖𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝘩𝑜𝑓𝑓𝑒 𝑠𝑒𝘩𝑟, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝐷𝑢 𝐷𝑖𝑐𝘩 𝑔𝑢𝑡 𝑢𝑚 𝐷𝑖𝑐𝘩 𝑠𝑒𝑙𝑏𝑠𝑡 𝑘𝑢̈𝑚𝑚𝑒𝑟𝑠𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑒𝑟𝑛𝑒 𝑎𝑢𝑐𝘩 𝑢𝑚 𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟𝑒, 𝑑𝑖𝑒 𝑒𝑠 𝑏𝑟𝑎𝑢𝑐𝘩𝑒𝑛 𝑘𝑜̈𝑛𝑛𝑒𝑛

Alles Liebe,
Ann-Katrin
PS: Alles was ich hier anspreche ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern kannst Du durch eigenes Interesse und Belesen selbst herausfinden und nachprüfen.
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Monogamie - nur eine Lüge? (25.09.2019 16:03:49)


Monogamie - nur eine Lüge?

Durch meine Arbeit mit Menschen und den eigenen Werdegang weiß ich, wie häufig Partnerschaft und Fremdgehen zusammenhängende, schwerwiegende Themen sind. Vor allem, wenn die Eifersucht hinzu kommt.



 Wurdest Du schon einmal betrogen oder warst selbst "Fremdgänger/in"?
 Spürst Du immer wieder eine starke (sexuelle) Anziehung zu anderen außerhalb Deiner Partnerschaft? Oder macht es Dir Sorgen, dass es Deinem Partner so ergeht?
 Spielt Eifersucht aufgrund dessen eine wesentliche Rolle?

Was uns dabei häufig Probleme bereitet ist der eigene Selbstwert: Die Angst, unser Partner könne jemand anders besser, attraktiver, schöner, interessanter finden. Wir sagen uns damit gleichzeitig selbst, dass wir nicht gut genug sind und Eifersucht entsteht. Ein weitestgehend gesunder Zustand ist erst ersichtlich, wenn wir sagen könne "Ich weiß was ich wert bin und was mein Partner an mir hat - ich bin gut genug". Wer sich über diesen Selbstwert freuen kann, oder ihn sich viel mehr erarbeitet hat, wird ohne stetige Angst durch die Partnerschaft und das Leben gehen. Und selbst wenn es zur Krise kommt oder der Partner jemand anderen begehrt, begreifen wir mit dieser Einstellung, dass dies kein Eingeständnis unserer Minderwertigkeit ist.

Doch warum ist es überhaupt so, dass jemand anders begehrt wird? Meine Beobachtung langjähriger Beziehungen und Ehen zeigte mir, dass dies fast in jeder Verbindung vorkommt. Und selbst jene, die behaupten das sei nicht so, haben es tief in sich drin schon einmal gespürt.
Die Frage ist, ob wir überhaupt für ein Leben in Monogamie ausgelegt sind. Heute werden Partnerschaft oder Ehe oftmals von einem Besitzdenken geprägt: Mein Partner gehört mir und hat sich niemand anderem hinzugeben. Die kirchliche Trauung unterstreicht es - bis zum Lebensende soll die Treue geschworen werden. Viele tun dies auch (leichtfertig), doch wie viele davon brechen den Schwur auch wieder? 
Liegt die Lösung darin, fortan Scheuklappen zu tragen und sich keinem mehr zu sehr zu nähern, als dem eigenen Partner? Doch wie lange kann es gut gehen, sich etwas abzuzwingen und die Treue als Gefängnis zu erleben? Nicht selten endet es im Dilemma und Fremdgehen ist der letzte (unbewusste) Ausweg, wenn es aus der Person herausbricht.

Ich habe mich für den Gedanken geöffnet, dass wir in unserem Ursprung nicht dazu gedacht sind monogam zu leben. Viele Stunden habe ich damit zugebracht darüber nachzudenken, weshalb so viele Menschen fremdgehen und wie es dazu kommen kann. Dass es in der Partnerschaft nicht (mehr) rund läuft mag die eine Seite der Medaille sein, doch ich bin sicher dies ist nicht die einzige Antwort. 
Der Mensch strebt auch danach begehrt und bestätigt zu werden, sich lebendig zu fühlen und neues Feuer zu spüren. Wo ist all das zu finden? In einer neuen Verliebtheit, vielleicht sogar einem Seitensprung. 

Findet dieses Thema in einer Partnerschaft keinen Platz und wird tot geschwiegen, oder das eigene Bedürfnis verdrängt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Bombe platzt. Nachdem die Bombe hoch ging, beispielsweise durch einen Seitensprung, entstehen große Verletzungen, die einer Ernüchterung folgen.

Du darfst lernen in Deiner Partnerschaft dazu zu stehen, dass Du auch andere begehrst. Ebenso darfst Du dies aber auch Deinem Partner gewähren! Ihr dürft darüber sprechen und es zulassen, statt strikt zu behaupten, das dürfe nicht sein. Es erfordert viel Mut, doch der Lohn wird ein offeneres Verhältnis zu Deinem Partner sein, in dem ihr Euch gewährt zu sein, wer ihr eben seid: Menschen, die ihre Bedürfnisse, Eigenheiten und - ja so ist es - auch Triebe haben. Es geht nicht darum fortan eine offene Beziehung führen zu müssen, sondern viel mehr um die Akzeptanz dieser Facetten statt einer ablehnenden Haltung dazu.

Versuche hierzu einen neuen Gedanken zuzulassen, denn Treue ist etwas Freiwilliges und nichts, was durch einen Schwur oder ein Versprechen abverlangt werden kann. Monogamie zu leben ist eine freie Entscheidung aus Dir heraus, statt ein durch die Gesellschaft vermitteltes Konstrukt, dem Du Dich ergeben musst. Erst wenn Du dies verstehst und zulässt, muss kein Ventil mehr gefunden und benutzt werden und etliche Ängste können von Dir abfallen. Auch wenn das nicht von heute auf morgen geschehen mag...

Liebe Grüße,
Ann-Katrin


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Der Alltag und seine Tücken... (25.09.2019 15:15:13)


Der Alltag und seine Tücken...

Kennst Du das, wenn Dir alles zuwider wird, alles monoton und langweilig erscheint? Wenn Du frustriert bist, weil Dir die Farbe und das Feuer fehlen?

Vielleicht spürst Du es auch während und nach dem Urlaub: Wieder zu Hause im Alltag angelangt, stellt sich das selbe Prozedere ein, dabei warst Du im Urlaub doch so entspannt und heilfroh, etwas anderes zu sehen.

Ich persönlich kenne dies vor allem von den ersten Urlauben und habe irgendwann angefangen, das zu hinterfragen. Ich wollte mich dem nicht ergeben, dass ich bedauere wieder im Alltag zu sein, obwohl ich ein gutes Leben habe. Seither beobachte ich auch die Menschen nochmals anders: Wie oft sie ihren alltäglichen Pflichten nachgehen und sich dabei in einem stetigen Kreis drehen, ohne wirklich Freude daran zu haben. Wie viele Leute auf die Frage "Wie geht es Dir?" mit "Naja, es muss eben" antworten, weil ihr Leben und tagtägliches Tun sie eigentlich gar nicht erfüllt. Ich habe mir vermehrt die Fragen gestellt...

...sind wir wirklich da, um täglich einem Trott zu folgen, der stetig aus dem selben besteht?
...ist unsere Zeit nicht zu wertvoll, um sie in einem Tätigkeitstaumel zu verbringen?
...was kann der Mensch tun, um wieder Farbe und Feuer in das Leben zu bringen, auch in die ganz alltäglichen Dinge?

Ich denke die Antwort besteht darin, den Anfang zu machen. Anzufangen wieder das zu tun, was man wirklich gerne tut: Auch mal nicht geschäftig sein, sich ein leckeres Essen gönnen, öfters Ausflüge oder Kurztrips planen und das Leben wieder bunter gestalten. Endlich mal die Dinge zu tun und zu unternehmen, bei denen wir immer sagen "Ja, irgendwann mache ich das mal". Baue sie immer wieder zwischendurch in Dein Leben ein, lasse es abwechslungsreich werden - dazu musst Du keine Berge versetzen. Doch dazu braucht es den Antrieb das auch zu tun. Oftmals brauchst Du dazu nicht einmal viel Geld, denn schöne Ausflugsziele gibt es überall - auch vor Deiner Haustür gibt es etwas zu entdecken. Das siehst Du jedoch nicht, wenn der Tag nur aus aufstehen, arbeiten, essen und schlafen besteht. Dafür scheint mir das Leben zu schade.

Gehe raus in die Natur und entdecke ihre Stille und schönen Seiten, um Deinen Akku aufzuladen.
Erlaube Dir einen Job, der Dir Freude macht, statt Dich vorwiegend zu frusten.
Sehe die kleinen und schönen Dinge, statt in der großen Unzufriedenheit zu ertrinken.



Sind wir Menschen nicht so, dass wir immer das nächste und bessere wollen und uns schwer damit tun, zufrieden zu sein? Doch auch das bessere Haus, die größere Wohnung, 2x mehr Urlaub und jeglicher Konsum wird am Ende nicht das Loch in uns füllen, das nach mehr Erfüllung lechzt, denn die kann nur von innen kommen. Ein Irrglaube, dem auch ich immer wieder erlegen bin: Wenn ich dieses oder jenes noch schaffe und mir das und das angeschafft habe, dann werde ich endlich zufriedener sein. Und sobald ich es hatte, war schon der nächste Wunsch in Sicht, stetig auf der Suche, diese innere Sehnsucht zu stillen.

Am Ende sind es nur wir selbst, die das Leben bunter gestalten können. Einfach mal gewohnte Vorgehensweisen durchbrechen und etwas anderes tun - das Leben entdecken, um es auszukosten, statt die halbe Lebenszeit damit zu verbringen, die Zeit verstreichen zu lassen.

Manchmal gehe ich in der Natur spazieren, beobachte sie und denke "es kann so einfach sein" und doch weiß ich, es kann ebenso schwer sein, sich für diese Einfachheit zu öffnen.

Alles Liebe,
Ann-Katrin


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Man macht viele Dinge viel zu lange... (13.08.2019 17:25:57)

Kennst Du das auch?

Vielleicht bist Du sehr harmoniebedürftig und tust daher viel um des Friedens willen.
Oder Du hast schon viele Konflikte durchgestanden, die daher rührten, dass Du die Dinge eben nicht um des Friedens willens gemacht, sondern authentisch gelebt hast und das hat Dich (zu) viel Kraft gekostet. 

Gibt es heutzutage diese Bereiche in Deinem Leben, die Dich eigentlich ankotzen? Situationen oder Menschen, worauf Du gar keine Lust mehr hast, um des Friedens willen aber still bleibst oder mit spielst?

Erlaube Dir, damit aufzuhören, denn es kostet Dich nur Kraft. Ein ehrliches Nein, Deine ehrliche Meinung oder Dein echtes Verhalten aus Dir heraus mögen zuerst eine Überwindung sein. Doch dann fällt eine Last von Dir ab, da Du nicht mehr so tun musst als ob oder Dir einfach erlaubst Du selbst zu sein!

Liebe Grüße
Ann-Katrin

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Was ist der Sinn Deines Lebens? (14.05.2019 20:44:54)

Was ist der Sinn Deines Lebens?

Ist das eine Frage, die Du Dir selbst schon einmal gestellt hast?

Kennst Du gar Phasen, in denen Dir jeglicher Sinn in Deinem Leben fehlte oder jagst Du ständig der Frage nach, wozu Du eigentlich hier bist und was Deine Aufgabe ist?

Depressionen sind von dem Gefühl einer inneren Leere und Sinnlosigkeit gezeichnet, doch dies ist längst nicht alles: Wir Menschen fragen uns immer mehr, wozu wir überhaupt da sind, suchen nach der nächsten Stufe, streben nach dem Erreichen der nächsten Ebene - stetig gehetzt von dem Gedanken, wir müssten in allem einen tieferen Sinn finden. Nicht zuletzt die spirituellen Lehren vermitteln uns oft, dass wir zu Höherem bestimmt sind und uns auf den Weg machen müssen!

Sich zu fragen, was man mit seinem eigenen Dasein eigentlich bezwecken und was man erreichen möchte, ist auch durchaus wichtig und fordert seinen Raum. Doch was ist, wenn wir durch diese Gedanken stetig nur getrieben sind? Uns fragen, was als nächstes kommt, was wir noch weiteres tun können oder viel mehr MÜSSEN, um endlich dem Sinn unseres Lebens näher zu kommen? Gehetzt rennen wir dann durch das eigene Leben, völlig vergessend das JETZT mit all seinen Qualitäten zu leben und uns einmal zu fragen, ob nicht einfach zu sein und sich selbst zu leben der Sinn der Existenz sein könnte.

Auf der anderen Seite finden wir nicht selten jene, die vor sich her dümpeln und jeglichen Sinn aus ihrem Leben verbannt haben: Aufstehen, arbeiten, essen, TV, schlafen gehen - so sieht der Alltag vieler Menschen aus, während all diese Tätigkeiten in Wahrheit mit wenig Lebendigkeit gefüllt sind. Nach der Sinnhaftigkeit des Lebens wird längst nicht mehr gefragt, aus Bequemlichkeit und der unbewussten Angst, aktiv werden und etwas verändern zu müssen.

Wo ist die goldene Mitte in all dem? Der Punkt, an dem wir sagen können "Ja, mein Leben hat einen Sinn und ich lebe gerne"? Kannst Du dies über Dich sagen? Wenn nicht, so ist es höchste Zeit einmal in Dich zu gehen und Dich zu fragen, wie Du diesen Punkt der inneren Zufriedenheit (wieder) erlangen kannst und was Dich daran hindert.

Wie schon Cassandra Steen sang, solltest Du eines nicht vergessen:

”Wir leben um da zu sein, leben um wahr zu sein"!

Wirf all den Druck über Board, in Deiner Partnerschaft, Deiner Arbeit und all Deinem Tun stetig den tieferen und unergründlichen Sinn finden zu müssen - er ist da, zu jeder Zeit, sobald Du wahrhaftig Dein Leben und Deine Wahrheit lebst, denn damit erfüllst Du einen wertvollen Auftrag. Erinnere Dich wieder daran, dass Du hier bist um zu sein und um Dich selbst zu leben, mit all Deinen Facetten. Lass Dein Leben gleichermaßen nicht zu einem unendlichen Trott werden, den Du jeden Tag ohne Bezug lebst, denn sonst wird Dein Leben an Dir vorüber ziehen und eines Tages fragst Du Dich "wozu habe ich mein Leben eigentlich genutzt"?

Erlaube Dir ein Leben in Zufriedenheit und lebe, um da zu sein und um wahr zu sein - der Rest erschließt sich von selbst ❤

Alles Liebe,

Ann-Katrin

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Projektion und Abwehr - hast Du es bereits enttarnt? (27.02.2019 14:31:35)


Projektion und Abwehr - hast Du es bereits enttarnt?

Es gibt eine alte Sufigeschichte von einem Philosophen, der sich bei Nasrudin, einem Sufilehrer, angemeldet hat, um mit ihm zu debattieren. Als der Philosoph zur verabredeten Zeit ankam, war Nasrudin nicht da. Wütend schrieb der Philosoph mit einem Stück Kreide an Nasrudins Tor: "Dummer Flegel". Als Nasrudin nach Hause kam und das sah, eilte er zum Hause des Philosophen und sagte: "Ich habe vergessen, dass Du kommen wolltest und es tut mir leid, dass ich nicht da war. Aber ich erinnerte mich sofort daran, als ich Deinen Namen auf meinem Tor sah". 

Kennst Du sie, diese Menschen, über die man sich immer wieder aufregt? Die einen auf die Palme bringen oder für die Du eine (spontane) Abneigung empfindest?
 Oder die Situationen, die Dich nur noch "ankotzen", da Du sie zum wiederholten Male erlebst? Die Arbeit, auf der Du ständig den Menschen ausgesetzt bist, die Du eigentlich gar nicht magst?

Warum ist das so? Was sagen sie Dir?
 Wir Menschen sind darauf "programmiert" in anderen zu sehen und daraufhin abzulehnen, was wir auch an uns nicht mögen oder als falsch erachten. 

Hat man Dir stetig beigebracht sich anzupassen und ruhig zu verhalten? Störst Du Dich heute an Menschen, die genau dies nicht tun? Dann hast Du noch immer ein Problem damit, Dich unangepasst zu zeigen.

Hat Dich eine gewichtige Lüge einmal sehr verletzt oder gab es schon in Deiner Herkunftsfamilie viele Intrigen oder Geheimnisse? Stachelt es Dich heutzutage (noch/wieder) auf, wenn Du belogen wirst oder dies irgendwo beobachtest, statt Dich umzudrehen und zu gehen? Dann bist Du hiermit noch nicht fertig.

Hast Du Kinder, die Dich regelmäßig in Rage versetzen wegen ihren Eigenheiten? Erinnern sie Dich vielleicht an Dich selbst, an die "kleinere Version" von Dir, die noch immer in Dir schlummert und vielleicht sogar mit ihren einstigen Verletzungen kämpft?

Hast Du Menschen und Situationen in Deinem Umfeld, die Dich immer wieder reizen und Dir Deinen inneren Frieden rauben? Dann frage Dich:

- Habe ich in meiner Geschichte etwas/jemanden erlebt, der mich genau mit dieser Art einmal verletzte?

- Habe ich diese Art auch in mir, kann sie aber an mir selbst nicht leiden?

 - Wäre ich gerne so oder hätte gerne die Eigenschaften/Umstände einer anderen Person, kann mir dies aber nicht eingestehen und gerate deshalb in Rage?

 Was ich Dir sagen möchte ist: Die Umstände und Menschen in Deinem Leben sind nicht "zufällig" einfach so wie sie sind. Sie weisen Dich auf etwas hin, halten Dir den Spiegel vor Augen und sagen Dir: Gehe wieder nach Innen, statt im Außen zu beurteilen - erkenne Dich wieder selbst, auch mit all den unliebsamen Anteilen, denn sie dürfen ebenfalls zu Dir gehören. Beginne die Arbeit an Dir selbst, sie lohnt sich immer!

Ann-Katrin

 


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